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"Ab der 60. Minute wird Fußball erst richtig schön. Aber da bin ich immer schon unter der Dusche." (Andreas Herzog)

Wenn Andi Herzog die Partie gegen den FC Übersaxen gesehen hätte, wäre er wohl auch nach 60 Minuten in die Kabine gegangen. Es war eine Qual für jedes Fraxner Fußballherz diese ersten 2/3 der Partie mit anzusehen. Ein kompletter Sturmlauf auf das gegnerische Tor und unzählige Hochkaräter später stand es dennoch (so um die 60. Minute) 1:2 für Übersaxen.

Fraxner Viertelstunde

Als hätte der Abgang von Andi Herzog den Knopf etwas gelöst, gelang der ultimativ verdiente Ausgleich zum 2:2 (ca. 70. Minute). Aufgrund eines verschossenen Elfmeters und gefühlten tausend Riesenchancen eher ein schwacher Trost... Zwischenzeitlich. Denn der FC Fraxern steckte nicht zurück. Arbeite. Nach Vorne. Nach hinten. Rannte. Spielte. Schoss. Kämpfte.

Als hätte ein Drehbuchautor aus Hollywood den Matchfilm geschrieben, gab's schlussendlich doch ein Happy End (aus Fraxner Sicht;-). In der Nachspielzeit, nach 45 Minuten Sturmlauf in der Übersaxner Hälfte gelang woran kaum ein Fan mehr glaubte. Die verfluchte Kugel brach ihren Bann und ging doch noch über die gegnerische Torlinie. Nicht spektakulär oder platziert, jedoch umso zufriedenstellender. Also gilt vielleicht doch manchmal:

"22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen die Deutschen Fraxner." (Gary Lineker - leicht adaptiert)

FC Übersaxen - FC Fraxern 2:3 (1:1)
Mittwoch, 28.06.2017, 19:00 Uhr
Stadion Übersaxen